Jens Bißmeier

29
Aug

Beleihungsgrenze

Die Beleihungsgrenze beziffert den maximalen Betrag, den eine Bank oder Finanzierer für eine angefragte Finanzierung zur Verfügung stellt. Dieser Betrag ergibt sich aus dem jederzeit zu erzielenden Kaufpreis bei Verkauf des Objektes inklusive eines Sicherheitsabschlages. Dieser gewährleistet der Bank auch bei sinkenden Immobilienpreisen die finanzierte Summe bei einer Zwangsversteigerung erzielen zu können.

29
Aug

Beleihungswert

Der Beleihungswert einer Immobilie bestimmt sich nicht durch den Kaufpreis der Immobilie. Der Beleihungswert, ist der Wert, der mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Verkauf immer zu erzielen ist. Dieser Beleihungswert wird dann mit einem prozentualen Abschlag ermittelt, der von Bank zu Bank unterschiedlich sein kann. Meist liegt er bei 30-40% des ermittelten Wertes. Die finanzierende Bank hat also eine maximale Beleihungsgrenze

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29
Aug

Bauantrag

Der Bauantrag ist der Antrag für eine Baugenehmigung bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde. Der Bauantrag wird grundsätzlich bei der Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung eines Gebäudes vorgeschrieben. Rechtsgrundlage ist das Baugesetzbuch (BauGB), die jeweilige Landesbauordnung (LBauO) und Baunutzungsverordnung (BauNVO) des Landes in welchem der Antrag gestellt wird. Bei Einreichung eines Bauantrages müssen der Lageplan, die Bauzeichnungen des Objektes, eine ergänzende Baubeschreibung und

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29
Aug

Aufteilungsplan

Für die Eintragung von Wohnungseigentum oder Teileigentum/ Sondereigentum an einer Wohnung ist sowohl eine Abgeschlossenheitsbescheinigung als auch ein Aufteilungsplan vorzulegen. Die gesetzliche Grundlage ist das Wohnungseigentumsgesetz oder auch WEG bzw. WoEigG abgekürzt. Der Aufteilungsplan zeigt die einzelnen in sich abgeschlossenen Wohnungen, die durch eine Nummerierung eindeutig zugeordnet werden. Zusätzlich werden den Wohnungen auch Kellerräume, Stellplätze und Garagen (wenn vorhanden) eindeutig

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29
Aug

Auflassungsvormerkung

Die Auflassungsvormerkung ist die im Grundbuch, durch den Notar veranlasste, eingetragene Vormerkung der Absicht und Einigung einer Eigentumsübertragung zwischen den Parteien. Die Vormerkung der Auflassung sichert den Anspruch eines Käufers auf Eigentumswechsel für ein bebautes oder unbebautes Grundstück. Sie wird in Abteilung II des Grundbuches eingetragen. Werden nach der Auflassungsvormerkung weitere Lasten oder Beschränkungen eingetragen sind diese nicht mehr wirksam.

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29
Aug

Agio

Siehe Disagio

29
Aug

Abgeschlossenheitsbescheinigung

Eine Abgeschlossenheitsbescheinigung für Wohnungseigentum (oder Teileigentum) ist der Nachweis dafür, dass eine Wohnung innerhalb eines Gebäudes bzw. einer Immobilie, ein in sich baulich autarkes und zu anderen Wohneinheiten abgeschlossenes Objekt ist. Die Bescheinigung wird durch einen Architekten ausgestellt und bei der Bauaufsichtsbehörde eingereicht und genehmigt. Die Abgeschlossenheitsbescheinigung ist gem. Wohnungseigentumsgesetz (WEG) §3 Abs.2 ein Nachweis und eine Voraussetzung zur Bildung

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