Lexikon

29
Aug

Flurstück

Ein Flurstück ist eine begrenzte Fläche die amtlich mit einer Flurnummer eindeutig zugewiesen wird. Es ist die kleinstmögliche Einheit des Liegenschaftskatasters. Ein Grundstück kann aus einem oder mehreren Flurstücken bestehen, wobei Grundstücksgrenzen also Eigentumsgrenzen immer auch Flurstücksgrenzen sind. Aufgrund von Vererbung wurden in den vergangenen Jahrzehnten Grundstücke immer weiter unterteilt. Diese kleinsten Einheiten können durch die Behörde der Flurbereinigung auch

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29
Aug

Flächennutzungsplan

Der Flächennutzungsplan ist der Plan zur vorbereitenden Bauleitplanung. Hier wird durch die öffentliche Hand bestimmt, welche Flächen grundsätzlich welcher Nutzung zugeführt werden. Ein Beispiel wäre die Nutzung von Ackerfläche alternativ als Wohngebiete. Der Gesetzgeber hat zahlreiche Flächennutzungen vorgesehen, die einen koordinierte und ordentliche Flächennutzung gewährleisten soll. Wird eine Bauleitplanung eröffnet gibt es im Wesentlichen zwei Planungsinstrumente. Den Flächennutzungsplan (FPlan) und

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29
Aug

Energieausweis

Der Energieausweis ist ein Dokument welches der energetischen Bewertung eines Gebäudes dient. Grundsätze zum Erstellen dieses Dokumentes werden in der Energieeinsparverordnung (ENEV) formuliert. Hier werden im Wesentlichen zwei Arten von Ausweis unterschieden. Der Bedarfsausweis und der Verbrauchsausweis. Hier trifft der Gesetzgeber die Unterscheidung nach dem Energiebedarf und dem Energieverbrauch. Für Wohngebäude mit maximal vier Wohnungen mit Bauantrag vor 1. November

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29
Aug

Erschließungskostenbeitragsfrei

Der Erwerber eines Grundstückes muss darauf achten das ein Grundstück als erschließungskostenbeitragsfrei (ebf) ausgewiesen wird. Ist dies nicht gegeben können weitere Kosten entstehen. In diesen Fällen wirkt sich dieser Umstand negativ auf den Wert eines Grundstücks aus. Zum einen gilt, dass mit der Wandlung von Garten- in Bauland die Erschliessung des Grundstücks gesichert sein muss, zum anderen gilt, dass auch

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29
Aug

Disagio

Als Disagio (Abgeld) oder auch Damnum bezeichnet man die Differenz aus dem Auszahlungsbetrag und dem Rückzahlungsbetrag eines Darlehens. Das Gegenteil von Disagio ist das Agio also das Aufgeld. Bei einem Disagio werden in der Regel 100% finanziert aber nur 95% ausgezahlt. Dadurch verringert sich bei einem Darlehen der Nominalzins. Daher hat der Gesetzgeber den Effektivzins eingeführt. Dieser bezieht immer die

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29
Aug

Dingliche Rechte

Dingliche Rechte sind Rechte, die eine direkte Beziehung zwischen Rechtsinhaber und einer Sache begründen. Sie sind gegen jedermann wirksam und gehören zu den absoluten Rechten. Sie erlauben den jeweiligen Inhabern dieses Rechts im Vergleich zum Eigentümer nur eine inhaltlich beschränkte Rechtsmacht und beschränken ihrerseits das Recht des Eigentümers. Arten dinglicher Rechte sind Nießbrauch, Grunddienstbarkeit, beschränkte persönliche Dienstbarkeit, Sicherungsrechte, Verwertungsrechte, Reallast

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29
Aug

Dienstbarkeit

Die Dienstbarkeit oder auch beschränkte persönliche Dienstbarkeit ist der juristische Ausdruck für ein Recht an der Nutzung eines Grundstücks. In der Regel bestehen diese Vereinbarungen zu Wegerechten, dem Zugang zur Wasserversorgung oder auch der Wartung von Leitungen.

29
Aug

Courtage

Die Courtage oder besser auch Erfolgshonorar ist der Preis, den ein Immobilienverkäufer und oder auch der Immobilienkäufer bei erfolgreicher Vermittlung an den Immobilienmakler zu zahlen hat. Im Gegensatz zu einem Preis der für eine bestimmte erbrachte Leistung anfällt ist das Erfolgshonorar nicht abhängig von einer Besichtigung oder dem Versand eines Exposés. Das Honorar wird nur bei erfolgreicher Vermittlung zwischen Käufer

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29
Aug

Bodenrichtwert

Der Bodenrichtwert wird durch den jeweils Zuständigen Gutachterausschuss des Kreises ermittelt. Er ist ein Vergleichswert auf Basis, der im Vorjahr ermittelten und dem Ausschuss zur Verfügung gestellten Verkaufspreise für unbebaute und bebaute Grundstücke. Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Ortswert des Bodens für eine Mehrheit von Grundstücken innerhalb eines vorher definierten Gebiets (Bodenrichtwertzone), die nach ihren Grundstücksmerkmalen (§ 4 Absatz 2

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29
Aug

Beleihungsauslauf

Der Beleihungsauslauf ist eine Grundlagen der Banken zur Konditionsgestaltung des Darlehensvertrages. Er berechnet sich durch die Summe von Darlehenssumme + KFW Darlehen + bestehende Vorlasten geteilt durch den Beleihungswert. Vereinfacht gesagt bedeutet ein kleinerer Beleihungsauslauf geringere Zinsen auf das zur Verfügung gestellte Darlehen.